SuedLink

Entsprechend der Gesetzesänderungen vom Dezember 2015 wird SuedLink (Bundesbedarfsplan-Vorhaben Nr. 3) als Erdkabel realisiert. Denn das Gesetz zur Änderung von Bestimmungen des Rechts des Energieleitungsbaus (EnLBRÄndG) schreibt vor, dass beim Ausbau von Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungen (HGÜ) – wie der SuedLink-Trasse – vorrangig Erdkabel verwendet werden müssen. Dadurch wird die Akzeptanz bei den Bürgern vor Ort erhöht. Die Inbetriebnahme von SuedLink ist für 2025 geplant.

Im aktuellen Planungsstand wurde von den Übertragungsnetzbetreibern TenneT und TransnetBW im September 2016 ein Trassenkorridorsegmentnetz (TKS-Netz) vorgestellt. Am 17.03.2017 haben die Vorhabenträger den Antrag auf Bundesfachplanung nach § 6 Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) gestellt und einen Vorschlagskorridor benannt.

Bevölkerung, Kommunen, Verbände und andere Akteure wurden bereits frühzeitig in die Planungen miteinbezogen. Noch vor dem offiziellen Beteiligungsverfahren der Bundesfachplanung startete das Umweltministerium Baden-Württemberg ein eigenes Dialogverfahren zum SuedLink.

 

Quellen:

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