SuedLink

Entsprechend der Gesetzesänderungen vom Dezember 2015 wird SuedLink (Bundesbedarfsplan-Vorhaben Nr. 3) als Erdkabel realisiert. Denn das Gesetz zur Änderung von Bestimmungen des Rechts des Energieleitungsbaus (EnLBRÄndG) schreibt vor, dass beim Ausbau von Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragungen (HGÜ) – wie der SuedLink-Trasse – vorrangig Erdkabel verwendet werden müssen. Dadurch wird die Akzeptanz bei den Bürgern vor Ort erhöht. Die Inbetriebnahme von SuedLink ist für 2025 geplant.

Anfang 2020 hat die Bundesnetzagentur damit begonnen, den verbindlichen Korridor für jeden der fünf Abschnitte von SuedLink festzulegen.

Im Rahmen des nun beginnenden zweiten Teils des Planungs- und Genehmigungsverfahrens, dem Planfeststellungsverfahren, wird innerhalb des festgelegten 1.000 Meter breiten Korridors der grundstücksgenaue Verlauf für die Erdkabel gesucht. Zu Beginn des Verfahrens reichen TenneT und TransnetBW abschnittsweise den Antrag auf Planfeststellungsbeschluss nach § 19 Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) bei der Bundesnetzagentur ein. Darin enthalten sind unter anderem ein erster möglicher Verlauf für die Erdkabel und Alternativen. Bereits eingereichte Anträge finden Sie hier. Nach Einreichung der § 19-Anträge veranstaltet die Bundesnetzagentur Antragskonferenzen, auf denen sich Bürgerinnen und Bürger, Träger öffentlicher Belange sowie Vereinigungen an der Suche nach dem konkreten Leitungsverlauf beteiligen können.

Weitere Informationen finden Sie bei TenneT.

 

Quellen:

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