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VIPEEER – Versorgungsqualität und -sicherheit in der Industriellen Produktion bei Einspeisung aus Erneuerbaren Energien

VIPEEER – Versorgungsqualität und -sicherheit in der Industriellen Produktion bei Einspeisung aus Erneuerbaren Energien

Im Projekt „VIPEEER“ versuchte die Universität Stuttgart, die Versorgungsqualität unserer Netze besser zu erfassen, damit beispielsweise Industriebetriebe ihre Prozesse vor Ort optimieren können.
Projektpartner Projektstandort Kontakt
Universität Stuttgart (IEH),
ARENA 2036 e.V.,
Fraunhofer IFF,
Netze BW GmbH
Stuttgart, Vaihingen
Universität Stuttgart
Fachgebiet Netzintegration Erneuerbarer Energien
Postfach 10 60 37
70049 Stuttgart
Tel.: +49 711 685-0

Beschreibung

Projektbeschreibung

Innerhalb des Projekts VIPEEER werden die technischen Auswirkungen moderner technologischer Konzepte im Bereich Industrie 4.0 in Verbindung mit der Einspeisung aus erneuerbaren Energiequellen auf die Spannungs- und Versorgungsqualität (engl. Power Quality) erforscht. Ziele des Projekts sind die Ermittlung grundlegender Zusammenhänge des Strom- und Spannungsverhaltens in komplexen, industriellen Netzumgebungen, die Evaluierung geeigneter Methodiken zur Analyse der Netzsituation, Ableitung und Untersuchung geeigneter Maßnahmen zur Einhaltung der Spannungsqualität sowie die Etablierung einer Schnittstelle zwischen Informationsinfrastruktur und industrieller Prozesstechnik als notwendiger Schritt zu betriebssicheren Industrie 4.0 Umgebungen.
Das Strom- und Spannungsmesssystem der Forschungsfabrik ARENA2036 wird dabei genutzt, um fundierte Modelle für ausgewählte Aspekte der Spannungsqualität zu entwickeln und zu verifizieren. Mit diesen wird ein PQ-Monitoringsystem entwickelt, um im Rahmen der dynamischen und selbstoptimierenden Fertigung in der Forschungsfabrik eine weitere Führungsgröße für die optimale Produktionssicherheit und -qualität bereitzustellen und gleichzeitig unzulässige Netzrückwirkungen zu vermeiden. Eine Power Quality Zustandsermittlung in Kombination mit einer Zustandsschätzung bildet dabei das Rückgrat eines umfassenden Power Quality Monitoring Systems und kombiniert die Möglichkeiten aus dem Bereich des maschinellen Lernens, der künstlichen Intelligenz und iterativer Schätzverfahren.
Neben der Entwicklung der komplexen Algorithmik wird die praktische Umsetzbarkeit der Ansätze näher untersucht, um eine Übertragbarkeit auch auf Gebäude mit gröberer Granulierung des Vermessungsgrades zu untersuchen und so einen Mehrwert für weitere industrielle Bereiche zu generieren. Dazu werden beispielsweise auch die  Auswirkungen leistungselektronisch geregelter Verbraucher in batteriegestützten Inselnetzen untersucht.

Kenndaten

Übersicht  
Projektstart April 2017
Status abgeschlossen März 2020
Projektart Forschung & Entwicklung
Projekt begehbar k.A.
Kosten Finanziert durch: Umweltministerium BW
weiterführende Informationen https://www.ieh.uni-stuttgart.de/forschung/forschungsprojekte/vipeer/

 

Bildnachweis: Csaba Deli/123rf.com - außer: ggf. Projektbilder s. Kontakt