Projektbeschreibungen

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Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH

Trockene Prozessluft mit Sonnenwärme

Im Werk Freiburg des Arzneimittelherstellers Pfizer stammen 92 % der benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen. Im Rahmen dieser Bemühungen wurde im Jahr 2011 ein Pilotprojekt zur Trocknung von Prozessluft mit Solarwärme ins Leben gerufen.
Projektträger Projektstandort Kontakt
Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH Freiburg im Breisgau

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Kenndaten

Allgemeine Informationen  
Jahr der Umsetzung 2011
Kapazität (Kompressoren) 80 kW Wärme
Energieeinsparung p.a. 55 MWh Strom
CO2-Einsparung p.a. 28 t
Investition 36.000 Euro
Lebensdauer 20 Jahre
Interne Verzinsung k.A.

Beschreibung

Einführung

Das Werk Freiburg des Arzneimittelherstellers Pfizer ist ein Vorreiter in der Umsetzung umweltfreundlicher Produktionsverfahren. 92 % der benötigten Energie stammen aus erneuerbaren Quellen. Im Rahmen dieser Bemühungen wurde im Jahr 2011 ein Pilotprojekt zur Trocknung von Prozessluft mit Solarwärme ins Leben gerufen

Technische Beschreibung

Die Produktionsbereiche des Werkes benötigen zum Teil sehr trockene Luft. Die Regulierung der Luftfeuchte erfolgt über 33 Entfeuchter-Systeme unterschiedlicher Größe. 13 Trockner wurden mit Heißdampf aus einem Pelletkessel und 20 Trockner mit elektrischer Energie betrieben. Um den Stromeinsatz zur Lufttrocknung zu reduzieren, wurde das Pilotprojekt STAR (Solar Technologies applied to Absorption Wheels Regeneration) gestartet. In einem Sorptionsrad-Entfeuchter adsorbiert die Luftfeuchtigkeit des Zuluftstroms an einem mit hygroskopischem Material beschichteten Rotationswärmeübertrager. Zur Regeneration der Adsorptionsfähigkeit dreht sich der Wärmeübertrager in einen Luftstrom, der von einem 120 m² großen Feld von Vakuumröhren-Solarluftkollektoren mit einer Appertur-Fläche von 77 m² aufgeheizt wird.