Projektbeschreibungen

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Klinikum Stuttgart

Trinkwasservorerwärmung innerhalb einer vernetzten Energieerzeugung im Klinikum Stuttgart

Im Katharinenhospital Stuttgart werden mit dem Neubau der Energiezentrale Abwärmepotenziale aus der Medienbereitstellung genutzt.
Projektträger Projektstandort Kontakt
Landeshauptstadt Stuttgart Stuttgart

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Kenndaten

BHKW-Daten  
Jahr der Umsetzung 2009
Kapazität 1.000 kWel
Energieeinsparung p.a. 6.000 MWhPrim
CO2-Einsparung p.a. 1.600 t
Investition 880.000 Euro
Lebensdauer k.A.

 

TWW VE-Daten  
Jahr der Umsetzung 2009
Kapazität 460 - 1.460 kW
Energieeinsparung p.a. 880 MWh
CO2-Einsparung p.a. 190 t
Investition 2.100.000 Euro
Lebensdauer k.A.

Beschreibung

Einführung

Bei der Bereitstellung unterschiedlicher Medien in einem Krankenhaus gibt es diverse Abwärmepotenziale, die das Klinikum Stuttgart seit dem Neubau der Energiezentrale im Katharinenhospital am Standort Mitte konsequent nutzt.

Technische Beschreibung

Die Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK) nutzt zur Laufzeiterhöhung des BHKWs eine Absorptionskältemaschine (AKM), die im Sommer die Abwärme des BHKWs verwendet. Zusätzlich gibt es weitere Abwärmenutzungen, die vor allem der Trinkwarmwasserbereitung zu Gute kommen. Die Rückkühlwärme aus der Kälteerzeugung wird mit einer Leistung von bis zu 1.000 kW zur Trinkwasservorerwärmung (TWW VE) verwendet. Parallel dazu wird die Abwärme aus der Drucklufterzeugung mit maximal 300 kW eingespeist. Die letzte Vorerwärmungsstufe bildet der dem BHKW nachgeschaltete Abgas­wärme­tauscher. Dieser besitzt eine Leistung von 160 kW. Das BHKW besitzt eine Leistung von 1 MW elektrisch und 1,2 MW thermisch; die Kälteleistung der Absorptionskältemaschine beträgt 500 kW. In der 2. Ausbaustufe kommen unter anderem ein weiteres BHKW und eine weitere AKM hinzu.