Projektbeschreibungen

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Universität Hohenheim

Energieeinspar-Contracting an der Universität Hohenheim

Modernisierung der Energieversorgung durch Energieeinspar-Contracting an der Universität Hohenheim.
Projektträger Standort Contractor
Universität Hohenheim Stuttgart-Hohenheim

Bilder

Kenndaten

(alle Preisangaben netto)
Allgemeine Informationen  
Wärme vorher 47.674 MWh/a
Strom vorher 18.708 MWh/a
Baseline ca. 3,9 Mio. Euro/a
Garantierte Einsparung 960.000 Euro/a, entspricht 25 % Kosteneinsparung
Laufzeit 6,5 Jahre
Investition 4,4 Mio Euro
Contracting-Rate 960.000 Euro/a
CO2-Einsparung 6.140 t/a

Beschreibung

Motive und Ausgangssituation

Die Universität Hohenheim bewirtschaftet einen Campus mit ca. 130 Gebäuden mit einer Gesamtnutz­fläche von etwa 135.000 m². Die Wärmeversorgung des Areals für Heizung, RLT-Anlagen und Warm­wasserbereitung erfolgt über eine Heizzentrale mit drei Heißwasserkesseln mit jeweils zwei Zweistoff­brennern. Die Wärme wird über vier Fernwärmenetze (Nord, Süd, Ost und West) in die Gebäude trans­portiert. Der Energieverbrauch auf dem Campus der Universität Hohenheim sollte signifikant gesenkt werden. Insbesondere bestand ein großer Handlungsdruck aufgrund langjährigen Sanierungsstaus. Aus­schlaggebend für die Wahl eines Contractings waren einerseits fehlende Haushaltsmittel und anderer­seits die schnelle und ganzheitliche Umsetzung der Sanierung. Zudem wurde die einfache Abwicklung aus einer Hand positiv bewertet.

Projektablauf

Im Zuge einer Feinanalyse hat die Cofely Deutschland GmbH alle Gebäude detailliert untersucht und eine Strategie zur Reduzierung des Energieverbrauchs aufgestellt. Ergebnis: 24,5 % der bisherigen Energiekosten könnten pro Jahr durch gezielte Sanierungs- und Optimierungsmaßnahmen im Bereich der Haus-und Versorgungstechnik eingespart werden. Im Rahmen eines Energiespar-Contractings wurde das Unternehmen Cofely mit der Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen beauftragt. Kriterien für die Wahl des Auftragnehmers waren die Wirtschaftlichkeit des Projektes sowie der Umfang der Sanie­rungsmaßnahmen.