Projektbeschreibungen

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Klinikum Löwenstein

Wärmeversorgung durch nachwachsende Rohstoffe aus der Region

In der Winterzeit wird das Klinikum Löwenstein mit einer klimafreundlichen und effizienten Hackschnitzelfeuerung beheizt.
Projektträger Projektstandort Kontakt
Klinik Löwenstein gGmbH Löwenstein

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Kenndaten

Allgemeine Informationen  
Jahr der Umsetzung 2009
Kapazität 800 kW
Energieeinsparung p.a. 4.700 MWh
CO2-Einsparung p.a. 1.225 t
Investition 1,2 Mio Euro
Lebensdauer 15 Jahre

Beschreibung

Einführung

Nachwachsende Rohstoffe aus heimischen Wäldern als Energieträger - mit diesem Gedanken entschloss man sich im Klinikum Löwenstein für den Einsatz einer klimafreundlichen und gleichzeitig effizienten Hackschnitzelfeuerung.

Technische Beschreibung

Das gesamte Klinikum, das zugehörige Pflegeheim sowie die angrenzenden Personalwohnungen werden in der Winterzeit durch die 800 kW starke Hackschnitzelfeuerung mit Wärme versorgt. Während des Sommers kann der geringere Wärmebedarf durch ölbefeuerte Dampfkessel gedeckt werden, die unter anderem zur Versorgung der Großküche und zur Reinigung, Desinfektion und Sterilisation in der medizinischen Instrumentenaufbereitung ganzjährig verfügbar sein müssen. Bei der Hackschnitzelanlage handelt es sich um eine Unterschubfeuerung mit automatischem Asche- und Schlackenaustrag. Der Brennstoff wird aus einem angrenzenden, 220 m³ fassenden Vorratsbunker zugeführt, welcher die Versorgung für ca. 7 Tage sicherstellt. Elektro­statische Hochspannungsfilter/-abscheider stellen die Einhaltung der strengen Vorschriften für die Luftreinhaltung sicher, sodass sogar die Feinstaubnorm PM5 erfüllt werden kann. Durch ein integriertes Pressluftreinigungssystem, das die Rauchgaszüge in regelmäßigen Abständen von Ablagerungen befreit, ist eine manuelle Reinigung nur zweimal jährlich erforderlich.