Projektbeschreibungen

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Klinikum Konstanz

Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung

Mit dem Ziel einer zuverlässigen, effizienten und wirtschaftlichen Kältebereitstellung setzt das Klinikum Konstanz auf Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung.
Projektträger Projektstandort Kontakt
Klinikum Konstanz Konstanz

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Kenndaten

Allgemeine Informationen  
Jahr der Umsetzung 2006
Kapazität 2 x 400 kW
Energieeinsparung p.a. 25 %
CO2-Einsparung p.a. 1.660 t
Investition 630.000 Euro
Lebensdauer 15 Jahre

Beschreibung

Einführung

Der Kälteversorgung kommt in Krankenhäusern eine wichtige Bedeutung zu. Mit dem Ziel einer zuverlässigen, effizienten und wirtschaftlichen Kältebereitstellung setzt das Klinikum Konstanz auf Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung.

Technische Beschreibung

Im Zuge der Errichtung eines gasbetriebenen Blockheizkraftwerks im Jahr 2006 wurde auch die Kälteversorgung modernisiert. Seither kommen im Klinikum eine Absorptions- und eine Kompressionskältemaschine mit jeweils 400 kW Kälteleistung zum Einsatz. Bei der Absorptionskältemaschine erfolgt die Verdichtung durch eine temperaturbeeinflusste Lithiumbromid-Salzlösung des Kältemittels. Die mit 98 °C Vorlauf- und 85 °C Rücklauftemperatur betriebene Maschine erzeugt dabei eine Kaltwassermenge von 16 l/s mit einer Temperatur von 8 °C. Das 85 °C heiße Rücklaufwasser wird anschließend für interne Heizprozesse verwendet. Die Kompressionskältemaschine, welche den physikalischen Effekt der Verdampfungswärme bei Wechsel des Aggregatzustandes des Kältemittels von flüssig nach gasförmig nutzt, ist in 8 Leistungsstufen regelbar. Mit der erzeugten Kälte werden im Klinikum Konstanz neben den Patientenzimmern auch die Personal- und Gemeinschaftsräume klimatisiert.