Projektbeschreibungen

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Universitäts-Herzzentrum Freiburg-Bad Krozingen

Schaffung eines Klimakaltwasserverbunds zwischen verschiedenen Gebäudeteilen

Durch Kopplung von Kompensationskälte und Grundwasserversorgung auf einen Kältering konnten im Universitäts-Herzzentrum Freiburg - Bad Krozingen hohe Energieeinsparungen erreicht werden.
Projektträger Projektstandort Kontakt
Universitäts-Herzzentrum Freiburg - Bad Krozingen GmbH Bad Krozingen

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Kenndaten

Allgemeine Informationen  
Jahr der Umsetzung 2009 - 2014
Kapazität 1,4 MW
Energieeinsparung p.a. 336.000 MWh
CO2-Einsparung p.a. 182 t
Investition 500.000 Euro
Lebensdauer k.A.

Beschreibung

Einführung

Zur Kälteversorgung der Gebäude des Universitäts-Herzzentrums Freiburg - Bad Krozingen kommen Kompensationskälte und Grundwassernutzung zum Einsatz. Dabei verfügte bisher jeder Gebäudeteil über eine unabhängige Kälteversorgung. Dies hatte zur Folge, dass Anlagen oft im Teillastbereich betrieben wurden, was einen erhöhten Energieverbrauch nach sich zog. Durch die Kopplung der Anlagen auf einen Kältering konnten hohe Energieeinsparungen erreicht werden.

Technische Beschreibung

Im Zuge der Optimierung der Kälteversorgung im Jahr 2009 wurden die bisher dezentral angeordneten Kälteversorgungsanlagen über einen Kältering gekoppelt. Durch die Kopplung können nun bei geringerem Kältbedarf einige Anlagen abgeschaltet werden, was zu Energieeinsparungen führt. Durch die positiven Erfahrungen beschloss man eine Erweiterung des Systems auf andere Gebäudeteile sowie auf den für das Jahr 2015 geplanten Neubau. Momentan sind 5 Gebäude mit einer Grundfläche von 30.000 m² angeschlossen. Die Leistung der Kälteversorgungsanlagen konnte durch die Kopplung ebenfalls angepasst werden. So konnten jährlich 336.000 kWh Energie und 182 t CO2 eingespart werden. Durch die Anordnung der Anlagen auf einem gemeinsamen Ring wird neben Energieeinsparungen auch eine deutlich höhere Versorgungssicherheit gewährleistet.