Projektbeschreibungen

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Härterei Technotherm GmbH & Co. KG

Bedarfsgerechte Erzeugung von Schutzgas für die Wärmebehandlung

Die Härterei Technotherm GmbH & Co. KG nutzt einen von der Firma Avion entwickelten Endoinjektor, der nach entsprechender Adaption mit Hilfe einer Sensorik die Mengenregelung des Volumenstroms bei konstanter Gaszusammensetzung übernimmt. Das verringert den Gasüberschuss, der sonst ungenutzt abgefackelt wurde.
Projektträger Projektstandort Kontakt
Härterei Technotherm GmbH & Co. KG Göppingen-Ursenwang

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Kenndaten

Allgemeine Informationen  
Jahr der Umsetzung 2012
Kapazität (Kompressoren) k.A.
Energieeinsparung p.a. 580 MWh
CO2-Einsparung p.a. 100 t
Investition k.A.
Lebensdauer k.A.
Interne Verzinsung k.A.

Beschreibung

Einführung

Die Erzeugung von Schutzgasen (sog. Endogase) mit Gasgeneratoren ist seit vielen Jahren Standard. Anlässlich eines Härtereikongresses stellte die Firma Avion einen Endogasinjektor für eine bedarfsgeregelte Steuerung und Erzeugung für derartige Generatoren vor. Die Geschäftsführung der Härterei Technotherm war spontan von diesem Konzept überzeugt und ließ bereits kurze Zeit später deutschlandweit den ersten Generator umrüsten.

Technische Beschreibung

Um anspruchsvolle Stahlbauteile hart und verschleißfest beanspruchen zu können, ist ein Härtungsprozess in einem Ofen erforderlich. In derartigen Verfahren bei Temperaturen von ca. 800 - 900 °C werden u.a. Schutzgase benötigt. Bisher erfolgte deren Erzeugung ohne eine mengengeregelte Abnahme, wobei der nicht abgenommene Gasüberschuss ungenutzt über eine Fackel abgebrannt wurde. Der von der Firma Avion entwickelte Endoinjektor übernimmt nach entsprechender Adaption mit Hilfe einer Sensorik die Mengenregelung des Volumenstroms bei konstanter Gaszusammensetzung. Die Bedienung des Injektors erfolgt über ein Touchpanel.