Hintergrundinformationen

Die Windenergie stellt eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende dar. Neben der Wasserkraft ist die Windenergie an Land ("onshore") unter den erneuerbaren Energien die kostengünstigste Technologie zur Strombereitstellung. Mit unter 10 Cent pro Kilowattstunde liegt die durchschnittliche Vergütung für Windstrom an Land nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) teilweise erheblich unter denen für die Solar- und Bioenergie sowie der Geothermie.

Außerdem gehen Windenergieanlagen über den gesamten Produktlebenszyklus gesehen mit geringen Treibhausgasemissionen einher. Eine Kilowattstunde Wind-Strom erzeugt nur rund 2 - 4 % der Treibhausgasemissionen einer Kilowattstunde aus dem deutschen Kraftwerkspark. Während des Betriebs erzeugen sie zudem keinerlei Schadstoffemissionen (z. B. Staubemissionen, Stickoxide oder Schwefeldioxid) und stellen binnen eines Jahres die zur Herstellung benötigte Energie (energetische Amortisationszeit) bereit. Bei einem moderaten Flächenbedarf bieten Anlagen in Form von Bürgerwindrädern zudem gute Möglichkeiten der Teilhabe der Bürger an der Energiewende.

Das Ziel der Landesregierung ist es, den Anteil der Windkraft an der Stromerzeugung in Baden-Württemberg bis 2020 auf mindestens 10 % zu steigern. Hierfür sind rund 1.000 bis 1.200 neue Anlagen mit einer mittleren Leistung von 2,5 - 3,0 MW erforderlich.

Weitere Informationen zum Thema Wind finden Sie auch im Portal Windenergie des "Kompetenzzentrums Windenergie" der LUBW.

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